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La Gomera

La Gomera wurde vermutlich nach 'Gomer', einem Enkel Noahs, benannt. Vor seiner grossen Reise in die Neue Welt 1492, machte Kolumbus in Gomera Halt. Seither nennen die Einwohner ihre Insel auch 'Isla Colombiana'. Die La Asunción Kirche, wo die Mitglieder der Expedition gesegnet wurden, existiert noch. Schon die Griechen kannten die Kanaren, und nannten sie Garten der Hesperiden (Garten im Westen). Die Ureinwohner, die 'Guanches', ein hellhäutiges, hochgewachsenes Volk, lebten in Höhlen oder in Hütten, die kreisförmig aufgebaut waren. Nach vielen Kämpfen, in denen die 'Guanches' grossen Mut und Ehre zeigten, wurden die Inseln 1496 Kastillien einverleibt. Vor seinen Reisen in die Neue Welt, machte Kolumbus in Gran Canaria und Gomera Halt. Später würden andere Europäer hier ihr eSchiffe mit Verpflegung, Sklaven, Edelmetallen, Seide und anderen Gütern beladen. In den folgenden Jahrhunderten siedelten hier Spanier, Portugiesen, Genuaner, und Flamen. Meist waren es Bauern, die zuerst in den Zuckerrohrplantagen und später auf den Weinfeldern arbeiteten. Durch den Einfluss der Mauren und der schwarzen Afrikaner entstand ein besonderes, kosmopolitisches Umfeld und der Grossteil der heutigen Einwohner ist sehr weltoffen und gastfreundlich. Fiestas Folkloremusik ist Teil des täglichen Lebens, und man wird wohl keinen Inselbewohner finden können, der nicht mit Leib und Seele auf die traditionellen Lieder reagiert. Ein hervorragender Vertreter der Volksmusik auf den Inseln ist die Gruppe „Los Sabandeños”. Die Folklore auf La Gomera hat etwas im Archipel der Kanaren etwas einzigartiges: Den Trommeltanz: urtümlicher Gesang und Tanz, wegen seiner archaischen Kombination des Singens alter Erzählungen und Tanz auf der entgegengesetzen Seite einzigartig im hispanischen Kulturkreis. Sehenswürdigkeiten Die Geschichte von La Gomera ist eng mit der Entdeckung Amerikas verbunden und der Conde Tower (1449) sowie das Casa de Colón und das Casa de la Aduana sind Zeugen dieser Geschichte. Eine kurze Rundreise durch die wichtigsten Orte La Gomeras wird Sie im Süden zum kleinen Fischerhafen von Playa de Santiago führen; im Westen der Insel in den kuriosen Ort Chipude, bis zum Fuss des beeindruckenden Naturmonument La Fortaleza und zu den malerischen Dörfern Agulo und Hermigua. Gastronomie Die Küche La Gomeras ist der der übrigen Inseln ähnlich, hat aber ihre ganz eigenen Nuancen. Almogrote ist ein schmackhafter Aufstrich aus Käse, Ziegenmilch, Knoblauch und rotem Pfeffer. Auch das Gebäck aus Gomera ist sehr gut, wie z.B. die feinen Schwammküchlein und Mandelkekse. Eine weitere Delikatesse ist die 'torta de cuajada' aus Frischkäse.


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